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ADHS-Vortrag

ADHS-Vortrag & Diskussion zum Thema ‚Berufsbild Psychologin‘, Freitag 2. Dezember 2011.

Mag. Irene Fitz, Klinische und Gesundheitspsychologin (aks Kinderdienste sowie Fachstelle für Psychosoziales der aks Gesundheitsvorsorge,  seit 2010 auch in eigener Praxis tätig) besuchte die Maturantinnen der 8. Klasse und des V. A Jahrgangs und referierte zum Thema ADHS.

 

Das Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom ist eine psychische Störung, die sich bei Kindern schon sehr früh mit Schrei-, Schlaf-, und Fütterstörungen zeigt. Diese Kinder sind schwer zu führen und fallen durch impulsives und oft motorisch überaktives Verhalten auf.  Mit dem Eintritt in Kindergarten oder Schule und den damit erhöhten Anforderungen geraten ADHS-Kinder, Eltern und Pädagogen unter starken Leidensdruck. Sie erleben das Miteinander als sehr schwierig, auch wenn diese besonderen Kinder oft sehr aufgeschlossen, direkt, hilfsbereit und sensibel sind. ADHS kann zwar nicht geheilt werden, jedoch kann der Umgang mit dieser Krankheit mittels Therapie  bzw. Medikamenten erleichtert werden.

 

Die Referentin erläutert anhand eines Fallbeispiels wie die Begegnung bzw. Therapie mit einem ADHS-Kind ablaufen kann. Eltern und Pädagogen erhalten Beratung und Anleitung, die Kinder kommen zur Einzelberatung oder Gruppentherapie. Im Rahmen des Vortrags wurde auch die Schwierigkeit bzw. der lange Weg von der Diagnose bis zur Therapie und/oder medikamentösen Betreuung angesprochen. Nichts desto trotz erleichtert sich der Leidensdruck für ADHS-Betroffene, wenn sie selbst und deren Umfeld aufgeklärt und in einem multimodalen Therapieansatz  betreut werden.

 

Im Anschluss an das Referat haben sich die Schülerinnen aktiv und interessiert in die Diskussion ‚ADHS und Beruf der Psychologin‘ eingebracht und so einen praxisnahen PUP-Unterricht erlebt bzw. mitgestaltet.

 

Mag. Andrea Neugschwentner

 


 

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