Hoher politischer Besuch
Am 24. November 2011 wurde den Maturantinnen der beiden HLW-Klassen und der 8. Klasse die Möglichkeit geboten, im Rahmen einer Informations- und Diskussionsrunde dem Landeshauptmann Dr. Herbert Sausgruber unter dem Motto „Beruf und Berufung“ auf den Zahn zu fühlen.
Zu Beginn wurde die Frage „Wofür brennst Du?“ debattiert. Dr. Herbert Sausgruber gab den Maturantinnen Einblick in sein Privatleben und erläuterte seine Beweggründe, die ihn zu einer politischen Karriere im Rampenlicht der Öffentlichkeit bewogen. Am Schluss bekamen die Schülerinnen die große Chance, die Fragen an den höchsten Politiker des Landes Vorarlberg zu richten, die ihnen unter den Nägel brannten.
Unter anderem interessierten sich die Schülerinnen dafür, wie er seine öffentliche Tätigkeit mit seinem Privatleben unter einen Hut bringen könne. Zudem wurde der Landeshauptmann auch nach seiner Meinung, bezüglich der bildungspolitischen Diskussionen und neuesten Entwicklung gefragt. Auch der Frage, ob er als Parteimitglied der ÖVP jemals eine Entscheidung mittragen und vertreten musste, die absolut nicht seiner Meinung entsprach, stellte sich Dr. Herbert Sausgruber.
Aus den Erläuterungen und Antworten von Dr. Sausgruber war deutlich zu erkennen, dass er auch nach all den Jahren in der Politik seine politischen Standpunkte immer noch mit ganzem Herzen vertritt, ja wahrlich für diese „brennt“, z.B.: die Werte der katholischen Soziallehre und des christlichen Menschenbildes als wichtige Basis für eine gute Zukunftsentwicklung und das Subsidiaritätsprinzip als Grundsatz für das politische Handeln.
Abschließend möchten wir Maturantinnen uns beim Landeshauptmann Dr. Herbert Sausgruber dafür bedanken, dass er sich die Zeit genommen hat, unsere Fragen, sowohl über seine politische Tätigkeit und Verantwortung, als auch über sein Privatleben und seine Berufsentscheidung, zu beantworten. Dank gilt zudem Frau Prof. Klocker, Prof. Willi und allen anderen Mitorganisiereden, speziell Herrn Martin Fenkart von der Berufungspastoral der Diözese Feldkirch, die uns diese interessante Informationsrunde ermöglichten.
Debora Roduner, 8. Klasse


