Hamburg und Erasmus+ Reise - mit Fokus auf die Herausforderungen des Klimawandels am Beispiel Wasser

Hamburg und Erasmus+ Reise - mit Fokus auf die Herausforderungen des Klimawandels am Beispiel Wasser

Ende April reisten wir, die Schüler:innen des II. Jahrgangs, im Rahmen eines Erasmus+ Projektes nach Hamburg. In Zusammenarbeit mit einer 19-köpfigen Schüler:innengruppe unserer Partnerschule, der Sophie-Barat-Schule Hamburg, beschäftigten wir uns mit den gravierenden Auswirkungen des Klimawandels, bezogen auf verschiedene Regionen unserer Erde, und wir diskutierten auch intensiv über nachhaltige Entwicklungen dieser Regionen in der Praxis.

Im Speziellen beleuchteten wir diese Thematik mittels Workshops und verschiedener Stationen aus der Perspektive des Alpenraums mit dem Schwerpunkt Gletscher. Auf der anderen Seite wurden wir von den Hamburgern über die Offshore-Windenergie aufgeklärt, bei welcher Strom durch Windkraftanlagen auf dem Meer erzeugt wird, weil beispielsweise auf der Nord- und Ostsee durch stärkere und konstantere Winde höhere Erträge als an Land erzielt werden können.

Bei unserem Ausflug am Dienstag an den Trischendamm und ans Wattenmeer konnten wir uns solche Offshore-Windenergieanlagen in unseren Gedanken vorstellen. Wir erfuhren, wie wichtig die Uferschutzzone des Wattenmeeres für die Tierwelt und auch als Küstenschutz ist.

Ein Höhepunkt für uns alle war der Besuch in der Seehundstation in Friedrichskoog. Dies ist eine „Auffangeinrichtung“ für Robben, die sich um (auch infolge des Klimawandels) verlassene oder kranke Tiere (meist Seehundbabys, auch „Heuler“ genannt) kümmert.

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Ein tolles und lehrreiches Projekt war ebenso unsere aktive Teilnahme an einer simulierten UN-Klimakonferenz, bei welcher wir als Delegierte aus verschiedenen Ländern Klimapolitik diskutierten, und wir erlebten hautnah, wie kompliziert und vielfältig es ist, hier gemeinsame Lösungen zu entwickeln.

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Den Besuch im Chocoversum an unserem letzten Tag in Hamburg werden wir ebenfalls nicht vergessen. Hier sprachen wir über fairen Handel und nachhaltigen Konsum. Voller Freude durften wir auch unsere eigene Schokoladentafel kreieren.

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Natürlich gab es auch Zeit für kulturellen Austausch und Freizeit. Wir besichtigten die wichtigsten Sehenswürdigkeiten wie die Elbphilharmonie, die Speicherstadt und das Rathaus. Eine Hafenrundfahrt und der Besuch des Musicals „Tarzan“ rundeten das Programm ab.

Die Reise gab uns nicht nur Einblicke in soziale, ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit und in die Thematik der erneuerbaren Energie, sie stärkte ebenso den europäischen Austausch und die Zusammenarbeit zwischen den Schulen.

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Wir hatten eine wunderbare Zeit und nahmen nicht nur unsere eigene Schokolade, sondern auch viele wertvolle Impulse mit nach Hause.

Danke an alle, die diese Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis werden ließen!

 

 

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